YES!Con 2026 – ein gemeinsames Zeichen gegen den Krebs!
Wir waren auf der Yes!Con, Deutschlands größter Krebs-Convention - und es war großartig!
Gemeinsam mit unseren Herzensprojekten, den Pink Kids – vertreten durch die Pink-Kids-Botschafter Tim und Philine – sowie der Selbsthilfegruppe „Metastasiert und Mutig“ (MUM) von Nadja Seipel, kamen wir mit vielen Besuchenden ins Gespräch.
Auch unsere Aufklärungsinitiativen „die.pink.Charity” und „die.blue.Charity” für Brust- und Prostatakrebs stellten wir vor.
Besonders wertvoll für uns waren die eingehenden persönlichen Begegnungen, die Menschen mit ihren Geschichten. Nach unserer Rückkehr von der Convention mussten wir erst einmal die intensiven Eindrücke sortieren, denn viele Menschen teilen offen ihre Erfahrungen, machen Mut und zeigen klar, das kein Mensch allein mit seiner Diagnose ist. Wir sind jedes Mal beeindruckt, wie viel Vertrauen, Offenheit und Engagement in dieser Community steckt. Genau diese Gemeinschaft macht den Unterschied im Jetzt und für die Zukunft von Menschen die an Krebs erkrankt sind und ihren Angehörigen.
Was sind die Pink Kids?
Die Pink Kids sind ein Angebot für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren, die ein Elternteil haben, das an Krebs erkrankt ist oder war. Entstanden ist das Projekt ursprünglich für Jugendliche mit einem an Brustkrebs erkrankten Elternteil – daher der Name „Pink Kids“. Heute richtet sich das Angebot jedoch an Jugendliche unabhängig von der Krebsart ihrer Eltern.
Im Mittelpunkt stehen Austausch, Gemeinschaft und die Möglichkeit, mit Gleichaltrigen in Kontakt zu kommen, die ähnliche Erfahrungen machen. Viele Jugendliche erleben die Erkrankung eines Elternteils als belastend und fühlen sich in ihrem Umfeld oft unverstanden. Die Pink Kids schaffen einen geschützten Raum, in dem Sorgen, Ängste und Fragen offen angesprochen werden können.
Zu den Angeboten gehören unter anderem gemeinsame Freizeitaktivitäten sowie das jährliche Pink Kids Camp. Die Teilnahme ist für die Jugendlichen kostenfrei und wird durch Spenden ermöglicht – unter anderem durch Charity-Golfturniere und weitere Benefizaktionen.
Wofür steht die Selbsthilfegruppe „Metastasiert und Mutig“ (MUM)?
Die Selbsthilfegruppe „Metastasiert und Mutig“ wurde von Nadja Seipel gegründet und richtet sich an Menschen mit einer metastasierten Krebserkrankung.
Gerade Betroffene mit einer fortgeschrittenen oder metastasierten Erkrankung stehen häufig vor besonderen medizinischen, psychischen und sozialen Herausforderungen. MUM bietet ihnen einen geschützten Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und ehrliche Gespräche auf Augenhöhe.
Neben der Vernetzung von Betroffenen setzt sich die Gruppe auch für mehr Sichtbarkeit von Menschen mit metastasiertem Krebs ein und möchte dazu beitragen, Vorurteile abzubauen sowie über die Lebensrealität der Betroffenen aufzuklären und dennoch das Leben voll zu genießen, wie es einem die Erkrankung eben zulässt.
Was ist die Yes!Con?
Mit geschätzten 2.000 Besuchenden und etwa 70 Ausstellenden ist die Yes!Con die größte Krebs-Convention Deutschlands.
Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen die an Krebs erkrankt sind und ihrem Umfeld einen Safe Space zu bieten und ihnen einen sicheren Austausch und Vernetzung zu ermöglichen. Das Besondere an der Convention ist die Möglichkeit, Expertinnen und Experten, andere Betroffene, NGOs und Kliniken sowie die Industrie kennenzulernen.
Am Abend des ersten Veranstaltungstages werden als Zeichen der Motivation Awards an besonders engagierte und mutige Menschen im Kampf gegen Tabus und für mehr Sichtbarkeit von Betroffenen verliehen.